Urgeschichtliches Museum

Deutschland -> Baden-Wuerttemberg -> Rhein-Neckar-Kreis -> Mauer


Das Museum lädt zu Besichtigungen ein: Mit seinen Stammbaum des Menschen einen Überblick über die Entwicklung und Herkunft der Urmenschen. In der Hominidenvitrine ist die wohl weltweit einmalige und größte Sammlung mit Nachbildungen von europäischen und afrikanischen Vertretern der Art Homo heidelbergensis zu sehen. Doch der Urmensch von Mauer lebte nicht allein an der damaligen Neckarschlinge. Zahlreiche Steinwerkzeuge und auch einige Bearbeitungsspuren auf Knochen belegen, dass er auch auf die Jagd ging. Zu seiner Zeit herrschten warme Temperaturen mit eisfreien Wintern und im Urneckar tummelten sich Flusspferde und Riesenbiber. Auf den grasigen Ebenen und den bewaldeten Hügel fanden große Pflanzenfresser ihre bevorzugte Nahrung. Es gab bereits Hirsch, Reh und Wildschwein, aber auch ausgestorbene Exoten wie Bison, Nashorn,Waldelefant und Breitstirnelch. Sie wurden von Säbelzahnkatze, Löwe,Bär und Wolf gejagt und auch der Fleischfresser zu landen. Auch kleine Säugetiere, wie Maus, Maulwurf und sogar Flughörnchen, sind für die Maurer Waldzeit nachweisbar. Ihre winzig kleinen Zähnchen sind es, die uns heute bei der feinen Eingrenzung und Altersbestimmung der Fundschicht helfen. Besonders während der aktiven Phase des Sandabbaus wurden wit über 5.000 fossilen Knochen von Säugetieren in den Maurer Sanden gefunden - der Unterkiefer des Homo heidelbergensis ist der einzige menschliche Überrest.








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Urgeschichtliches Museum Mauer