Städtische Galerie Fruchthalle

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Durch den Bau der BadnerHalle 1989 wurde die bis dahin als Stadthalle genutzte, 1854 fertig gestellte Frucht und Mehlhalle der ehemaligen Bundesfestung Rastatt für eine neue Nutzung frei. Das geräumige Gebäude erschien für Galerie- und Ausstellungszwecke geeignet, woraufhin es von 1990 an durch den Karlsruher Architekten Helmut Bätzner zum Sitz der städtischen Kulturverwaltung und zur Galerie mit Cafeteria umgestaltet wurde. Das denkmalgeschützte Haus erhielt zum Zeichen seines neuen Verwendungszwecks im Außenbereich durch eine behutsame „Kunst am Bau“-Gestaltung einen Gürtel von 19 Majolika-Rundfenster-Füllungen in leuchtenden „Fruchtfarben“, über dem Haupteingang einen von Jürgen Goertz geschaffenen Bronzekopf als Muse der bildenden Künste und an der Rückseite eine zweiteilige Sandstein-Installation des Bildhauers Voré. Der Innenraum der Galerie wurde in mehrere Ebenen gegliedert, die insgesamt eine Ausstellungsfläche von 500 qm mit einer Hängefläche von 140 laufenden Metern haben und miteinander durch eine großzügig angelegte Rampe und Treppenstufungen verbunden sind. Die Sammlung selbst, die im Grundstock von den beiden Stuttgarter Sammlern Diethelm Lütze und Alfred Luz stammt, erhielt ein für die Bewahrung und Behandlung der Kunstwerke gut ausgestattetes Depot. Im Verwaltungstrakt wurde zudem eine über zwei Geschosse sich erstreckende, monumentale Holzinstallation von Eberhard Eckerle aufgestellt.







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