Staatsgalerie

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In den sogenannten Rennwegzimmern der Residenz präsentiert die 1974 eingerichtete Staatsgalerie eine Folge venezianischer Gemälde des 17. und 18. Jahrhunderts, dazu eine Reihe weiterer Bilder, die zur venezianischen Malerei dieser Epoche in unmittelbarer Beziehung stehen. Insgesamt ist dabei beabsichtigt, die bereits in Würzburg vorhandene, sehr beträchtliche Gruppe von Werken dieser Schule – insbesondere die berühmten Malereien von Giovanni Battista Tiepolo in der Residenz – zu ergänzen und noch einmal nachdrücklich auf dieselbe hinzuweisen.

Im Nordoval-Galeriesaal erinnert heute nichts mehr daran, dass der 21,5 x 15 Meter große Ovalsaal 1770 unter Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim als Operntheater eingerichtet war; das "niedliche Theater zu Würzburg", wie es der Bruder des Fürstbischofs bezeichnete. Mangels Bedarf wurde die Theaterausstattung jedoch schon 1790 wieder beseitigt. Großherzog Ferdinand von Toskana (Großherzog von Würzburg 1806-1814) ließ hier ein Karussell für seine Kinder aufstellen, das sich heute im Marstallmuseum in Schloss Nymphenburg in München befindet. Seit 1931/32 wird der Raum als Galeriesaal genutzt.








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Staatsgalerie Würzburg