Spitalspeicher

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Repräsentatives Giebeleckhaus mit einem bemerkenswerten hängenden Dachstuhl in Zimmermannskonstruktion, der die Decke über dem ersten Obergeschoss frei auf eine Fläche von ca. 14 auf 17 Metern überspannt. Der alte Speicher entstand 1731 als Lagergebäude für das St.-Andreas-Hospital. Bis in das ausgehende 19. Jahrhundert hatte in ihm die Spitalverwaltung ihren Sitz. Danach diente es lange Jahre als Spritzenhaus, später als Turnschule und Geschäftshaus. Vor allem die Zeit als altes Feuerwehrhaus ist bei der Bevölkerung im Gedächtnis geblieben, so dass diese Bezeichnung heute noch verwendet wird, während die ursprüngliche Nutzung durch das Spital etwas in Vergessenheit geraten ist. Bei Umbauten in den Jahren 1939 und 1958 verschwand der Charakter als Speicher zum Teil durch das Einfügen großer Schaufensterfassaden auf Kosten der alten Hof- und Kellereingänge.Das Gebäude wurde 1979 saniert. Nun bietet es einen Weinkeller, ein Café im Erdgeschoss, ein Mehrzwecksaal im ersten Ober- sowie eine Galerie im Dachgeschoss. Dabei galt es vor allem, den städtebaulichen Zusammenhang mit dem benachbarten St.-Andreas-Hospital zu bewahren.

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Spitalspeicher Offenburg