Schulmuseum der Universitat

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Das Schulmuseums ist eine Kooperation der Universität Erlangen-Nürnberg und der Stadt Nürnberg. Die Neukonzeption verzahnt das Schulmuseum und das Museum Industriekultur sowohl räumlich (der Museumsrundgang startet im Schulmuseum) als auch durch eine entscheidende Grundidee: Bildung ist "Rohstoff", der - nicht erst heute - ebenso wichtig ist wie Eisen, Stahl und Erdöl.

Nürnberg bietet zahlreiche Belege hierfür: Bereits im Mittelalter und in der frühen Neuzeit verfügte Nürnberg über ein hervorragendes Schulsystem. Im 19. Jahrhundert schafften Bildung und neue Schulformen eine entscheidende Voraussetzung für den Aufstieg Nürnbergs zum industriellen Herz Bayerns. Die Idee des "Rohstoffs Bildung" wird sich künftig durch das ganze Museum Industriekultur ziehen und somit die Verschränkung zwischen Museum Industriekultur und Schulmuseum für die Besucher spürbar werden lassen.

Die Ausstellung im Schulmuseum setzt vor allem auf großformatige Fotografien und Originale. Auf 350 m² werden eine Vielzahl bislang unveröffentlichter Dokumente, Briefe und Gegenstände gezeigt, darunter Originale aus dem 17. Jahrhundert genauso wie Spickzettel aus sechs Jahrzehnten.

Die Ausstellung illustriert an Beispielen die Bedeutung von Bildung für den einzelnen Menschen wie auch für die politische und wirtschaftliche Entwicklung insbesondere der Region Nürnberg seit dem Mittelalter bis heute. Thematisiert wird, welche wichtigen Anregungen Schule seit Jahrhunderten gibt, wie sie Schülerinnen und Schüler aber auch mit Leistungsdruck überfordern kann. Schulbildung kann aufklären und zur Völkerverständigung beitragen, Schule wurde aber leider auch immer wieder für politische Zwecke missbraucht.

Methodisch ist die Ausstellung mit zahlreichen aktivierenden Elementen angereichert, um das Schulmuseum für Kinder und Jugendliche attraktiv zu machen.








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Schulmuseum der Universitat Nürnberg