Schloss Ludwigsburg

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Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg (1693-1733), gerade 27 Jahre alt, legte 1704 in seinen Forsten 14 km nördlich von Stuttgart den Grundstein zu einem Jagdschlösschen. Daraus entstand bis 1733 seine imposante Barockresidenz, die größte deutsche Schlossanlage, bestehend aus 18 Gebäuden mit insgesamt 452 Räumen in einem 32 Hektar großen Park. Baumeister waren Johann Friedrich Nette und Donato Giuseppe Frisoni. Der italienische Freskenmaler Colomba und die Stukkateure Carlone und Retti überboten sich an höfischem Prunk.

Neben dem "alten", dem ersten Corps de Logis, entstanden Spielpavillon, Jagdpavillon und die Hofkapelle. In der Achse des Corps de Logis steht in einiger Entfernung gleichsam als point de vue das türmchenreiche Lustschlösschen Favorite. Doch erst der Bau des neuen Corps de Logis in den 20er Jahren des 18. Jahrhunderts hat Ludwigsburg zum »Schwäbischen Versailles« gemacht. Die Schlossanlage beherbergt heute die 1758 gegründete Porzellan-Manufaktur, die Gartenschau »Blühendes Barock« und dient den Schlossfestspielen als Spielstätte.








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