Schloss Dätzingen

Deutschland -> Baden-Wuerttemberg -> Böblingen -> Grafenau


Der Ort Dätzingen, 1075 erstmals erwähnt, kam 1263 in den Besitz des Johanniterordens. Unter dem letzten Malteserkomtur Johann Baptist von Flachslanden (1740-1822) - die Johanniter nannten sich Malteser, nachdem Mitte des 16. Jahrhunderts die Insel Malta in ihren Besitz gelangt war - entstand der heute unter Denkmalschutz stehende Maltesersaal im Dätzinger Schloss. Der Saal mit den stattlichen Maßen von zehn Metern Länge und acht Metern Breite wurde um 1780 im Stil des Rokoko gestaltet. Die Wandbilder eines unbekannten Künstlers zeigen die Schlachten von Rhodos, Malta und Lepanto.

1810 schenkte König Friedrich I. das Schloss dem Freiherrn und späteren Grafen von Dillen. Der beauftragte den Baumeister Nikolaus Friedrich von Thouret mit dem Umbau des mit achtzig Räumen und Fluren recht stattlichen Schlosses. Damals entstand auch der Säulenvorbau. Heute wird das Schloss unter anderem als Heimatmuseum genutzt.








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Schloss Dätzingen Grafenau