Ruine Reussenstein

Deutschland -> Baden-Wuerttemberg -> Göppingen -> Wiesensteig


Oberhalb von Neidlingen liegt der Reussenstein, das Wahrzeichen des Neidlinger Tals. Die Burg wurde Ende des 13. Jahrhunderts erbaut und kontrollierte den ältesten und bis in das Spätmittelalter einzigen Albaufstieg aus dem Neidlinger Tal. Schon um 1301 ist der erste bekannte Herr des Reussensteins nachweisbar, ein Ritter Dietho vom Stain. Mitte des 16. Jahrhunderts begann die Burg zu verfallen. 1846 wurde beim Reussenstein der letzte Luchs in Deutschland erlegt. Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts wurde die Ruine gesichert und ergänzt.

Der Sage nach hat ein Riese die Burg auf dem Reussenstein erbauen lassen. Zu guterletzt fehlte an dem Bauwerk noch ein einziger Nagel. Aber keiner der Handwerker wagte es, diesen in luftiger Höhe einzuschlagen. Da kam ein junger Geselle aus dem Neidlinger Tal und wollte es wagen. Das imponierte dem Riesen so sehr, daß er den jungen Mann mit seiner mächtigen Faust zum Fenster hinaus über den Abgrund hielt, bis dieser das Werk vollendet hatte. Als Lohn winkten ihm Reichtum und des Meisters Töchterlein.








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