Museum Schloss Rosenstein

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Der klassizistische Bau auf dem Hügel zwischen der Wilhelma und dem Unteren Schlossgarten wurde zur Regierungszeit von König Wilhelm I. in den Jahren 1824 bis 1829 von Giovanni Salucci errichtet. Den ursprünglichen Kahlenstein taufte der König nach der Lieblingsblume seiner Gemahlin in Rosenstein um.

Er hatte sich ein Landhaus gewünscht, "bequem, gefällig und vornehm in seiner Außenerscheinung, weshalb es nach allen Seiten freistehend sein soll; zugleich soll es für die Umgebung der Hauptstadt eine Zierde sein". Das klassizistische Äußere des Schlosses ist von Säulen und Giebeln mit Darstellungen aus der griechischen Mythologie geprägt. Doch die Frau, mit der König Wilhelm es bewohnen wollte, Königin Katharina, die Schwester des russischen Zaren, hat die Fertigstellung nicht mehr erlebt. Salucci mußte für sie stattdessen die Grabkapelle auf dem Rotenberg erbauen.

König Wilhelm I. hat sich nur selten auf Schloss Rosenstein aufgehalten, weil ihm sein dortiger Tod prophezeiht worden war. Dennoch ist er, viele Jahre nach Katharina, im Juni 1864 auf Schloss Rosenstein gestorben.

Heute ist im Schloss das Staatliche Museum für Naturkunde untergebracht.








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