Muschelmuseum

Deutschland -> Niedersachsen -> Cuxhaven -> Nordholz


Mit viel Humor und Phantasie werden mehr als 2.000 Muscheln und Seeschnecken ausgestellt. Beeindruckende Schöpfungen der Weltmeere sind hier zu entdecken. Statt mit der wissenschaftlich korrekten lateinischen Bezeichnung sind die Ausstellungsstücke mit assoziativen Namen versehen, die den Betrachter zum Nachdenken und Schmunzeln bringen.

Dem Museumsleiter geht es auch darum, Muscheln und Schnecken als Teil der Nahrungskette darzustellen. Gerade in Ländern Asiens und Afrikas, aus denen die Mehrzahl der Exponate stammt, sind die zur Gruppe der Mollusken zählenden Tiere eine wichtige Nahrungsgrundlage. Die Schalen und Gehäuse bleiben als Abfall übrig und werden als Souvenirs an Touristen verkauft oder zu Hemdknöpfen und Schmuck verarbeitet. Das Muschelmuseum lockt jährlich 12.000 Besucher an.
Muschel-EnsembleDie ausgestellten Funde stammen ausschließlich von bereits toten Exemplaren, es wurden keine lebenden Tiere für die Ausstellung getötet. Das Muschelmuseum zeigt übrigens überwiegend Meeresschnecken. Mit ihrem einteiligen, spiralförmig gewundenen Gehäuse unterscheiden sie sich von Muscheln, die ein aus zwei Klappen bestehendes Gehäuse aufweisen.Kuriositäten
Der kuriose Ansatz des Museums kommt in der phantasievollen Benennung der Exponate zum Ausdruck.Der Besucher soll durch die assoziative Namensgebung der Ausstellungsstücke angeregt werden, die Gedankenspiele des Begründers nachzuvollziehen bzw. eigene Gedanken und Assoziationen zu den gezeigten Objekten zu entwickeln. Der Humor steht dabei im Vordergrund, wie z. B. die Kombination der Exponate mit Alltagsgegenständen (Telefonhörer, Konservendosen) deutlich macht.








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Muschelmuseum Nordholz