Heimatmuseum Miesbach

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Im Jahr 1906 konstituierte sich unter dem Namen „Bezirksmuseum Miesbach e.V.“ ein Verein mit dem Ziel, das gefährdete Kulturgut des Oberlandes zusammenzutragen und für die Nachwelt zu sichern. In den harten Nachkriegsjahren war das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben Miesbachs durch die völlig veränderte Infrastruktur (Schließung des Bergwerks) schwer belastet. Auch der Museumsverein ging nicht unbeschadet daraus hervor, schließlich ließ sich nicht einmal mehr eine Vorstandschaft finden. 1927 übernahm die Stadt Miesbach die rechtliche Trägerschaft und versuchte in der Folgezeit das Heimatmuseum in verschiedenen Gebäuden unterzubringen. Mitte der Fünfziger Jahre gelang es Kreisheimatpfleger Fritz Gloetzl, das Museumsgut wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 1968 wurden diese privaten Räume jedoch gekündigt und das Museum stand mehr oder weniger auf der Straße. Um das Schlimmste zu verhindern, ließ Bürgermeister Pikola den Neubau des Feuerhauses um ein zweites Stockwerk erweitern. Hier ist seit 1972 das Heimatmuseum untergebracht.








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