Galerie Albstadt

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Am Anfang steht Wilhelm Laage, den die Brücke-Künstler 1906 als einen der maßgeblichen Holzschnittkünstler Deutschlands zu ihrer ersten Ausstellung in Dresden einluden. In dem berühmten Brücke-Katalog von 1910 gipfelt die stilistische Nähe der Brücke-Mitglieder zueinander. In Holzschnitten von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Fritz Bleyl, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein, Otto Mueller, Emil Nolde und – abseits der Brücke – Max Beckmann wird deutlich, wie sehr diese Technik programmatisch für den Aufbruch in der Kunst zu neuen Ufern eingesetzt wurde.
Nach dem Ersten Weltkrieg knüpfte die zweite expressionistische Generation bewusst an die Errungenschaften der Vorkriegsavantgarde an. So spielte der Holzschnitt auch für die Mitglieder der Dresdner Sezession Gruppe 1919 eine programmatische Rolle, vertreten durch Conrad Felixmüller, einer kostbaren Holzschnittgruppe von Otto Dix – einzigartig in seinem Werk – und einer herausragenden Sammlung von Farbholzschnitten Otto Langes. Im süddeutschen Raum korrespondieren hiermit zeitgleich die Holzschnitte von Gottfried Graf, tragendes Mitglied der gleichfalls 1919 gegründeten Stuttgarter Üecht-Gruppe. Sowohl in Dresden als auch in Stuttgart verbanden sich junge Künstler in ihrer Aufbruchsstimmung zu einem Netzwerk der Sezessionen kooperierten mit Herwarth Walden und seiner fortschrittlichen Kunstzeitschrift „Der Sturm“.








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